KAMMERORCHESTER

LUX SILESIA

LEOPOLDINUM

BRESLAU (WROCŁAW)

Unter der Leitung von Prof. Tomasz Tomaszewski (Deutsche Oper Berlin) wurde das Publikum durch ein Spektrum herausragender Komponisten geführt - von Wolfgang Amadeus Mozart über Moritz Moszkowski bis Antonín Dvořák.

Das LEOPOLDINUM gastiert bei namhaften Festivals und in den großen Konzertsälen Europas, wie der Berliner Philharmonie oder dem Tivoli in Kopenhagen.

***

Zum Konzert luden ein:
Katholische Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt und St. Nikolai Bolesławiec (Bunzlau)
Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. (FVKS)
Katholische Pfarrgemeinde Heiliger Wenzel Görlitz

WANN?

09. Dezember 2018
17:00 Uhr

WO?

Pfarrkirche Hl. Kreuz
Struvestr. 19, 02826 Görlitz

IM PROGRAMM *

  • MORTZ MOSZKOWSKI

    SUITE G-MOLL FÜR ZWEI VIOLINEN UND KLAVIER, OP. 71

  • WOLFGANG AMADEUS MOZART

    DIVERTIMENTO D-DUR FÜR STREICHER, KV 136

  • ANTONIN DVOŘÁK

    SERENADE E-DUR FÜR STREICHER, OP. 22

ÜBER DAS ORCHESTER

Während der fast vierzigjährigen Tätigkeit des NATIONALEN FORUMS FÜR MUSIK in Wrocław (NFM) hat sich das NFM Orchester LEOPOLDINUM eine herausragende Position in der klassischen Musikszene erobert. Herausgebildet hat sich ein je eigener Umgang mit Musik, der die Emotionalität des Klangs mit der Klarheit von Textur und der Lesbarkeit von Stimmen verbindet. Musikfreunde und Kritiker gleichermaßen schätzen das Ensemble für seinen „vollkommenen Ausdruck“. Seit September 2017 ist Joseph Swensen, ein herausragender Geiger und Dirigent, künstlerischer Leiter des NFM Orchesters LEOPOLDINUM.
Von Beginn an wurde das Orchester von herausragenden Musikern geleitet, z.B. von Karol Teutsch, Jan Stanienda und seinem langjährigen Konzertmeister Zbigniew Szufłata. Zunächst lag der Schwerpunkt auf klassischem und sogar auf barockem Repertoire, später erweiterte es sich bis ins 20. Jahrhundert, was zu hoch bewerteten Aufnahmen führte (Vivaldis Vier Jahreszeiten, Respighis Werke oder Rossinis Arien).
Seit geraumer Zeit widmet sich das Ensemble der Musik herausragender Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Leopoldinum offenbart dem Zuhörer Werke von höchster Qualität, die oft außerhalb des gängigen Repertoires liegen und durch ihre Originalität verblüffen. Unter Leitung von Ernst Kovacic begann das Orchester, in Nischen der Musik des 20. Jahrhunderts zu experimentieren. Daraus entstanden in den letzten Jahren unter anderem Aufnahmen mit Liedern von Ernst Křenek. Das herausragende Album „Kunst der Fuge“ zeigt, wie sehr Bach für viele Komponisten, auch für die zeitgenössische, ein Vorbild bleibt.
Das Ensemble gastiert in wichtigen Konzertsälen Europas, wie beispielsweise im Barbican Centre London, der Berliner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus und dem Berliner Schauspielhaus, dem Wiener Konzerthaus, dem Tivolis in Kopenhagen oder dem Teatro Victoria Eugenia in San Sebastián. Das Leopoldinum spielt bei großen europäischen Festivals, wie dem Festival Pablo Casals in Prades / Frankreich, dem Muziekfestival West-Brabant in den Niederlanden, dem Bodenseefestival und bei den Weilburger Schlosskonzerten in Deutschland, Echternach Festival in Luxemburg, dem Festival de Musique du Périgord Noir in Frankreich, dem Estoril Festival in Portugal, dem Flandern Festival und dem Europalia. Europa in Belgien, schließlich auch bei Wratislavia Cantans oder Musica Polonica Nova in Polen.

SOLISTEN

  • Prof. Tomasz Tomaszewski

    Tomasz Tomaszewski studierte an der Warschauer Hochschule für Musik bei Prof. Wronski. Nach dem Examen, das er mit Auszeichnung ablegte, setzte er seine Studien am damaligen Leningrader Konservatorium bei Prof. Gutnikov sowie in Freiburg bei Prof. Marschner fort. Er besuchte Meisterkurse bei Druzhnin, Krysa, Fournier, Liebermann, Hiller und Szerny. Mit dem "Polish String Quartet" führten ihn ausgedehnte Konzertreisen durch Europa und Australien. Auch als Solist des "Polish Chamber Orchestra" konzertierte er in den zahlreichen Ländern.

    Tomasz Tomaszewski, der zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben erhielt, ist seit 1982 erster Konzertmeister des Orchesters der Deutschen Oper Berlin. Als Kammermusiker arbeitete er mit zahlreichen Pianisten zusammen, so beispielsweise mit Bruno Canino, Fabio Bidini, François Kilian, Jerzy Tosik-Warszawiak, Alicja Paleta-Bugaj, Elena Nogaeva., Ewa Tomaszewska, Maja Nosowska, Elzbieta Neumann.

    Er ist Gründer und Leiter des Kammerorchesters "Kammersolisten der Deutschen Oper Berlin", das seit 1988 eine intensive Konzerttätigkeit ausübt. Seit 1988 leitet er auch die vom Polnischen Kulturministerium unterstützten Musiksommerkurse in Glucholazy.

    1998 erhielt Tomasz Tomaszewski vom Präsidenten der Republik Polen das Goldene Verdienstkreuz für seine herausragenden künstlerischen Leistungen und die Verbreitung der polnischen Kultur im Ausland. Im selben Jahr erhielt er auch den Titel „Kammervirtuose“ des Berliner Kultursenators. Tomasz Tomaszewski ist Ehrenbürger der Stadt Oppeln (Polen) und der Stadt Tortorici auf Sizilien (Italien). 2001 wurde er zum Honorarprofessor an der Universität der Künste Berlin ernannt.

    Tomasz Tomaszewski ist Initiator und künstlerischer Leiter des Festivals „Schlesischer Musiksommer“ in Oppeln, Präsident der im Jahr 2000 gegründeten Internationalen Beethoven Gesellschaft Berlin und leitet das auf seine Initiative hin gegründete Europäische Forum der Polnischen Musik in Berlin. Er ist auch künstlerischer Leiter und Vorsitzender der Jury des Internationalen Beethoven Kammermusikwettbewerbs, der ab 2015 alle zwei Jahre in Lusławice (Polen) stattfindet.
  • Zuzanna Basińska

    Zuzanna Basińska, eine geschätzte Pianistin und Kammermusikerin, ist seit jungen Jahren auf der Bühne zu Hause . Sie begann schon sehr früh in Ensembles und erhielt höchste Auszeichnungen bei Wettbewerben. Ihr Spiel wurde kürzlich von Stratford Herald als "engelhaft" beschrieben.

    Zuzanna trat in renommierten Konzertsälen auf, darunter St. Martin-in-the-Fields (London), Austrian Cultural Forum (London), Italian Cultural Institute (London), The Rudolf Kempe Society (Stratford-upon-Avon), David Josefowitz Recital Hall (London), Amarylis Fleming Concert Hall (London), British Ambassador's Residence (Rom). Im Januar 2018 gab sie ihr Debüt in der Wigmore Hall (London).

    Zuzanna ist Preisträgerin bei Klavier-, Musik- und Kammermusikwettbewerben, so beispielsweise beim II. Internationalen Musikwettbewerb „Olimpo Musicale“ in Prenai (Litauen), dem XVI. Internationalen Chopin-Festival in Masowien (Polen), dem VIII. Internationalen Deutsch-Polnischen Klavierwettbewerb "Hiller" in Görlitz (Deutschland), dem II. Internationalen Simone-Delbert-Fevrier-Klavierwettbewerb in Nizza (Frankreich) oder dem XIX. Internationalen Fryderyk-Chopin-Klavierwettbewerb in Szafarnia (Polen). Im November 2017 war sie Finalistin des II. Internationalen Ludwig-van-Beethoven-Kammermusikwettbewerb in Lusławice (Polen). Im Mai 2018 erhielt sie den Preis für die beste Pianistin beim North London Festival of Music, Drama and Dance. Sie arbeitet mit internationalen Musiker-Kursen in Oppeln (Polen) und internationalen Kammermusik-Kursen in Abondance (Frankreich) zusammen.

    Zuzanna schloss ihr Studium an der Royal Academy of Music (London) in der Klasse von Michael Dussek und James Baillieu mit Auszeichnung ab. Ihr Studium an dieser Universität wurde vollständig durch den Benjamin-Dale-Preis und das Gilling-Family-Stipendium finanziert.

    Zuzanna Basińska nahm an zahlreichen Meisterkursen in Polen, England, Deutschland und Schweden teil, wo sie sich bei Professoren, wie Vanessa Latarche, Kevin Kenner, Colin Carr, Leonid Kerbel, Lewis Kaplan, Kaja Danczowska, Fumiko Eguchi, Anna Malikova, José Gallardo, Sergey Kravchenko, Tomasz Tomaszewski, Edward Zienkowski, Waldemar Andrzejewski, Jozef Stompel oder Wojciech Switala weiterbildete.
  • Katarzyna Ilnicka

    Geboren am 09. Juli 1991 in Breslau (Wrocław). Im Alter von 7 Jahren begann sie, Geige zu spielen. Sie absolvierte die Staatliche Karol-Szymanowski-Musikschule ersten und zweiten Grades in Breslau (Wrocław) unter der Leitung von Tomasz Stocki.

    Im Alter von 16 Jahren wurde sie Jugendstudentin der Hochschule für Musik Würzburg in der Klasse von Professor Michał Szykulski (2007-2011). Sie absolvierte die Karol-Lipiński-Musikakademie in Wrocław in der Klasse von Professor Bartosz Bryła und das Studium an der Hochschule für Musik Würzburg.

    Katarzyna Ilnicka nahm an zahlreichen Meisterkursen in Polen, Österreich, Deutschland und Belgien teil, sie entwickelte ihre Geigenfertigkeiten unter der Leitung von herausragenden Professoren, wie Georg Michel, Tadeusz Gadzina, Zbigniew Pilch, Piotr Pławner, Gigori Zhislin, Julliard String Quartet, Tomasz Tomaszewski, Herwig Zack oder Regis Pasquier.

    Als Solistin und Kammermusikerin hat sie internationale und nationale Wettbewerbe gewonnen: 1. Preis im Violinwettbewerb Wrocław (2002 und 2004); 1. Preis im Nationalen Kammermusikwettbewerb Wrocław (2007); 3. Preis im Internationalen W. Ernst und K. Szymanowski Violinwettbewerb Wrocław (2007); 2. Preis im Violinwettbewerb in Zell an der Pram (2008); 1. Preis mit Auszeichnung im Violinwettbewerb Stuttgart (2009). In den Jahren 2015 und 2017 war sie Finalistin beim Internationalen Beethoven Kammermusikwettbewerb in Lusławice.

    Katarzyna Ilnicka trainierte ihre Fertigkeiten im Bereich der Orchestermusik während eines Praktikums bei den Brandenburger Symphonikern. Sie konzertiert regelmäßig mit verschiedenen Orchestern, beispielsweise den Berliner Symphoniker, den Kammersolisten der Deutschen Oper Berlin, der Neue Philharmonie Berlin, des Neue Kammerorchesters Potsdam oder der Neuen Preussischen Philharmonie mit Auftritten in Europa, China, Südkorea und Japan.

Die Pfarrkirche HEILIG KREUZ

Der Grundstein zur Kirche Hl. Kreuz wurde am 27. August 1850 gelegt. Mutterkirche von Hl. Kreuz ist die alte Wenzeslauskirche in Jauernick. Die feierliche Kirchweihe erfolgte am 27. April 1853. Es war der erste nachreformatorische katholische Kirchenneubau in der Stadt Görlitz. Die Kirche wurde im neubyzantinischen Stil nach Entwürfen des Schinkelschülers August Soller erbaut.

Eine Besonderheit der Kirche ist, dass sie nicht, wie üblich, nach Osten ausgerichtet ist: Der Kirchturm befindet sich im Norden anstatt, wie sonst, im Westen und der Chor im Süden, anstatt im Osten. Im Jahr 1893 wurde auf Grund der großen Zahl von Gemeindemitgliedern eine Vorhalle angebaut. Zwischen 1992 und 1995 wurde die Kirche von Grund auf saniert.



Am 3. Februar 2001 wurde eine große Kopie der „Schwarzen Madonna von Tschenstochau” geweiht. Diese wurde von polnischen Katholiken, die im Pfarrgebiet Heilig Kreuz leben, gestiftet. Aktuell wird die Kirche umfassend saniert.

Die Pfarrgemeinde HEILIGER WENZEL

Namenspatron ist der der Heilige Wenzel, die Pfarrgemeinde wurde 2012 aus ehemals sechs bestehenden Pfarreien neugegründet - eine „junge Pfarrgemeinde“ in einer historischen Stadt Görlitz besitzt rund 4.000 Einzeldenkmale.

Mit über 7.000 Mitgliedern ist die Pfarrgemeinde eine der größten Pfarreien im Bistum Görlitz. Zudem kommen hier 45 unterschiedliche Nationalitäten zusammen. Von den Gläubigen engagiert sich jeder vierte in einer ehrenamtlichen Tätigkeit, sei es beim Altardienst, in Chören, als Lektor, Gemeindevertreter oder bei anderen Diensten. Sieben kirchliche Chöre laden zum Mitwirken ein. Mit den Nachbargemeinden in Zgorzelec und Umgebung gibt es seit längerem eine intensive Zusammenarbeit, ebenso in der ökumenischen vor Ort.

Die Pfarrgemeinde HEILIGER WENZEL ist Träger der Katholischen Kinderhäuser St. Jakobus, Zum Hl. Schutzengel und St. Hedwig. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Caritas Regionalstelle, dem Caritas-Altenpflegeheim „Hildegard Burjan”, dem Caritas-Heim „Josef Negwer” für Menschen mit geistiger Behinderung und im Malteser Krankenhaus St. Carolus.
Das Projekt "Gemeinsames Kulturerbe des grenzübergreifenden Gebiets Polens und Sachsen – Musik verbindet Menschen"  wird aus den Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie aus dem Budget des polnischen Staates durch den Kleinprojektefonds Interreg Sachsen-Polen 2014-2022 gefördert.
Veranstalter
Partner
Förderer

KONTAKT

Tel. +49 (0)3581 767 83 25
Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. (FVKS)
Untermarkt 23, 02826 Görlitz
luxsilesia[at]goerlitz-zgorzelec.org
homeenvelopephone-handset